Baunscheidt-Therapie

Wo die Natur einen Schmerz erzeugt,

dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren

und wo sie dies nicht selbst fertig bringt,

dort mache man ein Loch in die Haut

und lasse diei schädlichen Stoffe heraus.

(Paracelsus-1493-1541)


Carl Baunscheidt  (1809 - 1873)

Baunscheidtieren

Im Jahre 1848 wurde das Baunscheidt-Verfahren durch den Ingenieur Carl Baunscheidt erfunden. Carl Baunscheidt litt an Gicht und rheumatischen Schmerzen der rechten Hand. Als in seinem Garten saß, wurde seine Hand durch mehrere Mückenstiche zerstochen. Am nächsten Morgen waren Pusteln auf der Hand, aber die rheumatischen Schmerzen waren verschwunden. Die Erfindung bestand nun darin diese Mückenstiche nachzuahmen. So erfand er ein Nadelgerät, später als Lebenswecker bezeichnet, und ein Hautreiz-Öl, welches die Quaddeln auf der Haut erzeugte. Das Verfahren wurde an vielen Kranken erprobt,die damalige Bonner Medizinischen Fakultät empfohl das Verfahren und so ging es als Heilverfahren durch die ganze Welt. Insbesondere in der Seefahrt der damaligen Zeit gehörte der Lebenswecker und das Baunscheidt-Öl zur medizinischen Ausstattung vieler Schiffe. Um 1900 praktizierten in Deutschland noch über 300 Ärzte ausschließlich das Baunscheidt-Verfahren. Mit der Entwicklung der chemischen Pharmazeutika wurde dieses geniale Verfahren Ende des 20.Jahrhunderts fast nur noch von Heilpraktikern angewendet.


Heilpraktiker Bonn - Naturhheilpraxis Esters

Während der Behandlung spürt der Patient ein Wärmegefühl, manchmal ein leichtes Brennen oder ein Juckreiz. Dies ist normal und auch gewünscht. Im behandelten Gebiet kommt es zur Rötung und Quaddelbildung, die aber wieder völlig verschwinden.Die Quaddeldauer beträgt je nach Reaktionslage 12 bis 24 Stunden. In seltenen Einzelfällen wurde die Bildung kleinster Narben beobachtet. 






Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.baunscheidt.org

oder durch den Film:

 

Kontraindikationen:

Akutes Fieber

Allergien auf die Bestandteile des Reizöls

Einnahme von Gerinnungshemmer wie Marcumar


Sophie F. Esters, Heilpraktiker Bonn